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Grizzlybären
 


In Nordamerika findet man Braun- oder Grizzlybären im westlichen Kanada, in Alaska, Wyoming, Montana, Idaho und Washington.

Ihre Zahlen gehen zurück, weil der Mensch dringt immer weiter in die unberührte Wildnis vordringt. Abholzungen, der Bau von Straßen und Häusern sowie Freizeitaktivitäten treiben die Bären zunehmend weiter zurück in die letzten unzugänglichen Berggebiete und einsamen Wälder, wo sie noch nicht durch Menschen gestört werden.

Ausgewachsene Männchen wiegen zwischen 300 to 850 Pfund, Weibchen zwischen 250 and 400.

Die Braunbären an der Küste sind wesentlich größer als ihre Verwandten des Landesinneren, da ihnen fette Lachse als Nahrung zur Verfügung stehen.

Im Landesinneren sind die Lachsbestände fast völlig verschwunden. Die Dämme, die in den großen Flüssen zur Stromerzeugung gebaut worden sind, haben den Lachsen den Weg in ihre ursprünglichen Laichgründe versperrt. Dadurch haben die Inlandsbären eine wichtige Nahrungsquelle verloren.

 

Braunbären ernähren sich von Pflanzen und Tieren. Auf ihrem Speiseplan stehen Gräser, Wurzeln, Beeren, Insekten, Fische und Aas sowie kleine und große Säugetiere, je nachdem welche Nahrung in der jeweiligen Jahreszeit und in ihrem Lebensraum verfügbar ist.

 

 


Photo: Elisabeth von Ah
 
 

Photo: Elisabeth von Ah

Grizzlybärweibchen haben ihre ersten Jungen im Alter zwischen 4 und 7 Jahren.

Die ein, zwei oder drei Bärkinder pro Wurf werden im Januar oder Februar in der Höhle geboren, in der ihre Mutter den Winter verbringt.

Die neugeborenen Jungen wiegen zwischen 1 und 1.5 Pfund.

Die Bärmutter säugt sie, ohne selbst zu essen und zu trinken. Etwa Ende April, wenn die Jungen rund 20 Pfund wiegen, verläßt die meist abgemagerte Bärin mit ihnen die Höhle.

Die Bärkinder bleiben mindestens 2 Jahre bei ihrer Mutter, manchmal sogar 4. Die Bärin bekommt keinen neuen Wurf, solange die Jungen mit ihr zusammen sind.