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Bergkaribus
 
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Photo: mountaincaribou.org

Bergkaribus sind eine Art der Waldkaribus und gehören zur Familie der Rehe.

Sie erreichen eine Schulterhöhe von etwa 1,20m.

Männchen wiegen zwischen 400 und 500 Pfund, Weibchen etwa 300.

Männliche und weibliche Tiere tragen ein Geweih, wobei das der Männchen größer ist als das der Weibchen.

 

 

   

 

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Photo: Patrice Halley

Heute gib t es nur noch 1670 Begkaribus in 13 Herden. 5 dieser Herden bestehen aus weniger als 50 Tieren und sind vom Aussterben innerhalb kürzester Zeit bedroht.

Der Bau von Straßen und menschlichen Ansiedlungen sowie Kahlschläge der Holzindustrie machen es für die einzelnen Herden höchst gefährlich und oftmals unmöglich, sich mit anderen zu treffen.

Dabei ist es für die Tiere notwendig Paarungspartner in anderen Herden zu finden, um gesunde Karibukinder zu produzieren.

 

   
 

Bergkaribus machen keine so gewaltigen Wanderungen wie ihre nördlichen Verwandten im Yukon und in Alaska.

Statt dessen wandern sie in der Höhe auf und ab zwischen Bergen und Tälern, um je nach Jahreszeit und Schneemenge den richtigen Ort zum Überleben zu finden.

 

 

 

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Photo: Art Twomey

   
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Photo: Patrice Halley

Frühling, Sommer und Herbst verbringen sie in geringerer Tiefe in den geschützten Tälern der Regenurwälder.

Hier ernähren sie sich von frischen grünen Pflanzen und von Flechten, die eine Verbindung von Algen und Pilzen sind.

Zwischen Mai und Juni bringen sie hier ihr Junges zur Welt. Bergkaribuweibchen haben ihr erstes Kalb im Alter von zwei Jahren und immer nur ein Junges pro Jahr.
   

Im frühen und späten Winter ermöglichen es ihnen ihre großen Füße wie auf Scheeschuhen über den tiefen Schnee die Berge hoch zu klettern.

Weil sie nicht in den Schnee einsinken, sondern auf seiner Oberfläche laufen und stehen können, erreichen sie die Flechten, die von den Spitzen der alten Bäume in den Berghöhen herunter hängen. Diese Flechten sind in der tiefverschneiten Winterlandschaft die einzige Nahrung, die die Bergkaribus finden und lebensnotwendig, um den Winter zu überstehen.

Hier sind sie außerdem sicher vor Wölfen und Berglöwen. Die Raubtiere können den Karibus nicht folgen, da sie im tiefen Schnee einsinken würden.

Doch heute gelangen moderne Scheemobile mit Leichtigkeit in diese Höhen. Sie hinterlassen festgefahrene Spuren im Schnee, die es den Raubtieren leicht machen, den Bergkaribus in ihre Winterquartiere zu folgen, wo ihnen die wehrlosen Tiere hilflos ausgeliefert sind.

 

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